Teilprojekt A5 „Europarepräsentationen“ zum Thema „Europarepräsentationen der Historiker 1918/19-2000“
Das Unterprojekt „Europarepräsentationen der Historiker 1918/19 bis 2000“ im Teilprojekt A5 „Europarepräsentationen“ geht der Frage nach, wie europäische Historiker im 20. Jahrhundert Europa gesehen haben.
Der dazu angestellte Vergleich zwischen Historiographien aus den unmittelbaren Folgejahren des Ersten und Zweiten Weltkrieges, sowie der Zeit der europäischen Einigung nach 1989 aus der Feder deutscher, britischer und niederländischer Historiker hat zum Ziel festzustellen, in welcher Form Repräsentationen von Europa zeitgenössischen Kontexten und nationalen Besonderheiten unterlagen und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den jeweiligen Geschichtsschreibungen in Bezug auf Europa bestanden.
Vor diesem Hintergrund soll erforscht werden, ob und woran ein Wandel der Europarepräsentationen im Laufe der Zeit festgemacht werden kann; ob und in welcher Weise sich Historiker in ihren Ansichten annäherten oder entfremdeten. Eng damit verbunden, ist die Frage nach repräsentationellen Transferleistungen im Rahmen europaweiter Wissenschaftskontakte und europäischer Öffentlichkeit.